
Wir haben uns 2005 entschieden, diese liebenswürdigen Katzen
zu züchten. Im Jahr 2006 hatten wir dann unseren ersten Wurf. Mit den folgenden
Erklärungen möchten wir alle Besucher unserer Homepage ein wenig über die
einzigartige Rasse Norwegische Waldkatze informieren. Für uns ist es die Rasse,
an die wir unser Herz verloren haben….
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Bezeichnung Norwegische
Waldkatze, Norweger, NFO, Norsk Skogkatt
Herkunftsland Norwegen
Gewicht Kater:
5 - max 8 Kg, Kätzin: 3,5 bis 6 kg.
Farbschläge
/ Fellzeichnungen In fast allen Farben zugelassen.
Mit und ohne Fellzeichnung. Keine Point-Zeichnung
erlaubt
Charakter Familienkatze,
freundlich, sozial, verspielt, robust, mutig
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 Emily
of Nierott-Castle lebt in Nierott-Castle, geb. 17.06.08, creme smoke
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Allgemeines Die Norwegische Waldkatze ist eine sehr ursprünglich
aussehende Katzenrasse und gilt als Naturrasse. Sie ist wohl mit eine der
ältesten Katzenrassen in Europa, und wird trotzdem erst seit dem vergangenen
Jahrhundert gezüchtet. Die Waldkatzen (Norweger, Maine Coon und Sibirer)
erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Auch, weil sie
noch so aussehen, wie man sich Katzen am liebsten vorstellt. Stolz,
hintergründig und ursprünglich. Die Norwegische Waldkatze ist derzeit eine der
beliebtesten Halblanghaarkatzen in Europa.
Herkunft
und Geschichte In den Wäldern Norwegens und auf einsam gelegenen
Bauernhöfen sollen einst tatsächlich norwegische Waldkatzen gelebt haben. Man
geht davon aus, dass es sich um entlaufene Hauskatzen handelte, die im Laufe
der Zeit dann ein wärmendes Halblanghaarfell entwickelt haben, um sich dem
rauen Klima anzupassen. In den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden diese
Katzen dann erstmals als eigenständige Rasse gezüchtet – natürlich zunächst nur
in ihrem Heimatland. Die Zucht kam dann während des Krieges zum Erliegen, bevor
sie dann in den 70er-Jahren erneut aufgenommen wurde. Man hatte erkannt, dass
diese stolzen Katzen sonst ganz sicher vom Aussterben bedroht gewesen wären.
Die National-Katze Norwegens ist inzwischen eine anerkannte
Rasse, ihr „Stammvater“, Pan‘s Truls, war ein imposanter Vertreter seiner Rasse.
Bilder von ihm gingen um die ganze Welt.
Vielleicht reicht die Geschichte der Norwegischen Waldkatze
aber auch viel weiter zurück in die Vergangenheit. Bereits bei den Wikingern
war die Rede von langhaarigen Katzen, und in der nordischen Mythologie wird
beschrieben, dass der Wagen der Göttin Freya von zwei Waldkatzen gezogen wurde.
Gewicht
/ Größe Norwegische Waldkatzen und vor allem die Waldkater können
sehr groß werden. Zusammen mit den Ragdolls und den Maine Coons gehören sie zu
den größten Rassen. Kater mit einem Gewicht bis zu 7 kg sind keine Ausnahmen,
es gibt auch schwerere Exemplare mit 8 bis max. 10 kg, wobei diese Kater eher
das Extrem darstellen. Die Katzen sind etwas leichter und erreichen max. 5,
vielleicht auch einmal 6 kg. Das Wachstum der norwegischen Waldkatzen gilt erst
in einem Alter von 3-4 Jahren als abgeschlossen. Je nachdem, wann sie auf die
Welt gekommen sind, entwickeln sie entweder schon im ersten Winter oder erst im
darauf folgenden Jahr ihr schönes Winterfell.
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Äußeres
Erscheinungsbild Die Norwegische Waldkatze hat einen kräftigen, langen Körper
und ist muskulös. Sie steht auf langen Beinen, wobei die Hinterbeine etwas
länger sind als die Vorderbeine. Ihr Gesicht sollte aussehen wie ein
gleichmäßiges Dreieck mit einem kräftigen Kinn, es sieht allerdings nicht ganz so
massiv aus wie das Gesicht der Maine Coon. Die Nase ist gerade, hat also keinen
Stopp (Einbuchtung im Nasenrücken). Die Ohren sind groß, spitz zulaufend und
weisen idealerweise an ihren Spitzen kleine Haarbüschel auf, die sog. „Pinsel“,
was diesen Katzen ein gewisses luchsähnliches Aussehen verleiht. In den Ohren
trägt sie außerdem Fellbüschel. Die neugierigen, wachen Augen sind leicht
schräg gestellt. Alle Augenfarben kommen vor, auch Katzen mit verschieden
farbigen Augen (odd eyed) sind möglich.
Besonders
im Winter zeigen die Katzen und Kater ein prachtvolles Fellkleid. Ein mächtiger
Kragen ziert den Hals, der ohnehin schon buschige Schwanz wird noch etwas
mächtiger, und an den Hinterbeinen tragen sie „Höschen“. Auch das Fell an Brust
und Bauch ist dann länger als im Sommer. Ein Norweger im Sommerkleid sieht
oftmals weitaus weniger imposant aus. Allerdings
haben wir bei Beri, unserem Zuchtkater, festgestellt, dass er es vorzieht,
oftmals schon im Sommer seinen warmen Wintermantel anzuziehen, obwohl unser
norddeutscher Sommer ja nicht soo schlecht ist :-).
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Berislav les Jardins de Plaisance, lebt in Nierott-Castle, geb. 19.07.06
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Fellfarben
und Fellbeschaffenheit
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 Iris Ilina v. Ristedter Moor, geb. 8.4.06
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Das
Deckhaar ist wasser-abweisend – also sozusagen mit einer natürlichen
Imprägnierung versehen. Außerdem haben die Norweger ein wärmendes Unterfell, so
dass sie die allerbesten Voraussetzungen für ein Leben in der nordischen
Umgebung mitbringen.
Ganzjährig tragen sie einen buschigen, langen Schwanz, der
idealerweise (wenn man ihn auf den Rücken der Katze legen würde) bis zum
Halsansatz reicht. Zwischen den Zehen der Pfoten tragen sie ebenfalls
Fellbüschel, die wie Schneeschuhe das Einsinken im Schnee verhindern. Alles in
allem ist sie eine große, beeindruckende Katze, die zu den Halblanghaar-Rassen
zählt
Das
halblange Fell zeigt sich in allen möglichen Farben und Fellzeichnungen. Es gibt
sowohl das Tabby-Muster in mackerel (getigert), classic (gestromt), ticked (
gestichelt ) oder spotted
(getupft)
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als
auch alle Vollfarben, also Katzen ohne Fellzeichnung (getupft). Alle Varianten,
also sowohl mit als auch ohne Zeichnung können zusätzlich auch noch mit Weiß
kombiniert sein. Die Farb-Palette ist so umfangreich, wie man es sich nur
wünschen kann. Von weiß bis schwarz ist alles möglich. Sowohl die rein weißen
als auch die pechschwarzen Norweger haben eine besonders einzigartige
Ausstrahlung. Auch die so ungemein beliebten „bunten Katzen“ – oftmals auch
„Glückskatzen“ genannt, sind dabei, und zwar sowohl in der Variante mit
Zeichnung (Torbie)
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 Careful of Nierott-Castle,lebt bei Fam. Leisner, geb. 14.05.07, black-torbie-classic
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 Beyoncé of Nierott-Castle, lebt in Nierott-Castle,
geb. 07.03.07, black-torbie-classic/white
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als
auch ohne Zeichnung (Tortie) Hier unsere wunderschöne Eyleen, sie besticht
durch ihre tolle Farbverteilung und die relativ
gleichmäßigen Anteile der einzelnen Farben. Sie
ist eine wirkliche Schönheit, und wir sind besonders
stolz auf sie. Um so mehr haben wir uns gefreut,
als sie uns mit dem I-Wurf eine vergleichbar schöne
Tochter geschenkt hat. Natürlich war klar, dass
wir Impulse of Nierott-Castle in jedem Fall selber
behalten werden ..
Impulse of Nierott-Castle,
geb. 08.03.09
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 Koeni’s Eyleen, lebt in Nierott-Castle,
geb. 29.03.07, black-tortie/white
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Außerdem
gibt es wunderschöne „Smoke“-Katzen, die mit ihrem silbernen/hellen Unterfell
ganz besonders aussehen..
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 Emily of Nierott-Castle,lebt in
Nierott-Castle, geb. 17.06.08, crème-smoke
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 Einstein of Nierott-Castle,lebt bei
Fam. Leisner, geb. 17.06.08, black smoke
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In
jüngster Zeit ist immer wieder die Rede von den Farben „Amber“ und „Amber-Light“.
Diese Farben werden häufig als „neue Farben“ bezeichnet, obwohl vielfach zu
lesen ist, dass sie bei den Ur-Norwegern schon immer vorgekommen seien. Amber, was
auf Deutsch „Bernstein“ heißt, wird als Farb-Variante noch nicht sehr häufig
gezüchtet. Diese Farben sind zur Zeit nur bei den Norwegischen Waldkatzen
bekannt und anerkannt.
Lediglich
die Farben Cinnamon, Fawn, Lilac und Chocolate sind nicht erlaubt. Nicht
vorhanden bei den Norwegern – und auch
nicht erwünscht – ist das Point-Gen, also die Masken-Zeichnung, die man
beispielsweise von den Siam-Katzen kennt.
Besonderheiten Trotz ihres wilden Aussehens, ist die norwegische Waldkatze
eine ausgesprochen anhängliche Katze, die sehr gut auch mit reiner
Wohnungshaltung zufrieden ist. Ihre helle Stimme, die auf den ersten Blick so
gar nicht zum imposanten Erscheinungsbild passen will, zeichnet die Rasse aus.
Norweger sind oft gute „Gesprächspartner“ für ihre Menschen, kommentieren sie
doch gern alles, was „ihr Mensch“ gerade tut, allerdings mit sehr sanfter
Stimme. Man sagt, dass die Norweger sich gern besonders eng an einen Menschen
anschließen. Diese Eigenschaft führt dann oft dazu, dass man mehrere dieser
Katzen hat, damit jedes Familienmitglied „seinen eigenen“ Norweger zum Kuscheln
hat.
Auch in der Literatur fand die Norwegische Waldkatze
Erwähnung. Schon im Jahr 1912 erschien ein Kinderbuch von Gabriel Scott, eine
Abenteuergeschichte über die Erlebnisse des Waldkaters Solvfaks. Es wurde in
Deutschland unter dem Titel „Silberpelz“ veröffentlicht.
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Wesen
/ Charakter Es handelt sich um sehr soziale Katzen, die sich sehr gut
mit anderen Katzen, aber auch Hunden und natürlich ihren Menschen verstehen. Da sie so sozial sind, sollten Norweger nicht
allein gehalten werden. Diese Katzen brauchen Gesellschaft, um ihr soziales
Wesen ausleben zu können. Dazu ist nicht unbedingt ein Tier der selben Rasse
erforderlich, wobei wir die Erfahrung gemacht haben, dass die Katzen vom
Temperament her schon Wert darauf legen, mit einem weiteren, lebhaften
Hausgenossen leben zu dürfen. Wir geben unsere Kitten grundsätzlich nicht in
Einzelhaltung ab. Ein Katzenkumpan sollte schon vorhanden sein
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Beyonce of
Nierott-Castle im Spiel mit Eyleen ( Jungkatzen )
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Wir haben festgestellt, dass die Norweger liebevolle Katzeneltern
sind, und die Kitten sind schon im zarten Alter unternehmungslustig. Die
Neugier, die ja allen Katzen angeboren ist, treibt auch die „Mini-Trolle“ um.
Alles wird untersucht, jeden Tag wird etwas Neues entdeckt, und die wichtigsten
Beschäftigungen sind Spielen, Rennen und Herumtoben.
Sobald die Kleinen aus der
Wurfkiste heraus sind, erkunden sie den Kitten-Laufstall, der ihnen aber bald
auch zu eng wird. Dann beginnt das Gewusel im ganzen Haus – eine immer wieder
aufregende und spannende Zeit, sowohl für die Kitten als auch für uns.
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Norwegische Waldkatzen gelten als wagemutig und furchtlos.
Sie sind anpassungsfähig, lebhaft und aufgeweckt. Weiter oben ist erwähnt, dass
sie gut auch ausschließlich im Haus gehalten werden können, sie brauchen jedoch
dann unbedingt ausreichend Möglichkeiten für Kletter-Touren. Ein deckenhoher
Kratzbaum ist ideal, damit der norwegische Waldtroll die Aussicht von oben
genießen kann. Ist so ein Kratzbaum vorhanden, kann man vielleicht auch einmal
die Spezialität dieser Katzen beobachten: Man sagt den Norwegern nach, dass sie
mit dem Kopf voran von Bäumen herunterklettern. Bisher konnten wir diese
Eigenschaft leider noch nicht beobachten – wohl aber ihre Sprungkraft. Sie sind
kräftige und ausdauernde Energiebündel. Wer so eine Katze im Haus hat, kann
sich also nicht nur im Sessel zurücklehnen, sondern muss seiner Waldkatze schon
alles Mögliche an Abwechslung bieten. Norweger lernen leicht und gern. Man kann
ihnen gut beibringen, an der Leine zu gehen und auf Kommando kleine Kunststücke
vorzuführen. Sie sind natürlich nicht nur damit beschäftigt, springlebendig durch
Haus oder Wohnung zu toben, sondern lieben die Kuschelstunden mit „ihrem“
Menschen ebenso. Hat man die Möglichkeit, ihnen ein Freigehege oder einen
vernetzten, also katzensicheren Balkon anzubieten, wird dieses
Frischluftangebot sehr gern genutzt.
Pflege Die Norweger sind in der Regel
sehr gut in der Lage, die sprichwörtliche Katzenwäsche allein zu erledigen. Man
sollte sie jedoch 1 – 2 x die Woche bürsten oder kämmen. Ihr Fell neigt nicht
so zum Verfilzen, es bilden sich allerdings – besonders in der Zeit des
Fellwechsels – an bestimmten Körperstellen (Achseln, „Höschen“) leicht einmal
Knoten, die sorgsam entfernt werden sollten. Katzen, die von ihren Züchtern liebevoll
an Kamm und Bürste gewöhnt wurden, lassen sich die menschliche Unterstützung auch
gern gefallen. Und bald hat man ein schnurrendes Katzenbündel vor sich auf dem
Boden liegen, das es genießt, wenn ihm bei der Fellpflege geholfen wird.
In der Zeit des Fellwechsels
verlieren auch die Norweger eine ganze Menge Haare, die auch schon mal büschelweise
durch’s Haus fliegen. Ein Teil davon wird beim Putzen auch verschluckt. Damit
diese Haare auf natürlichem Weg wieder ausgeschieden werden können, kann man
Malzpaste anbieten, die meist liebend gern geschleckt wird.
Norwegische Waldkatzen haben feste,
kräftige Krallen – daher sollte also auf jeden Fall ein wirklich stabiler
Kratzbaum mit vernünftigen Kratzstämmen vorhanden sein. Was das Schneiden der
Krallen angeht, so gehen hier die Meinungen weit auseinander. Einige Halter
befürworten es ganz ausdrücklich, andere sind der Ansicht, dass durch das
Schneiden das Wachstum der Krallen noch stimuliert wird und empfehlen es daher überhaupt
nicht. Auf jeden Fall sollte man als aufmerksamer Katzenhalter immer aufpassen,
dass die Katzen nicht mit den Krallen irgendwo hängen bleiben und sich dadurch
selbst verletzen – dann wäre ein Schnitt sicher zu empfehlen. Aber auch hierbei
muss man vorsichtig zu Werke gehen - es darf auf keinen Fall zu tief
geschnitten werden. Notfalls lieber den Tierarzt aufsuchen.
Zucht Schaut man sich Züchterlisten der Norwegischen Waldkatze an,
stellt man fest, dass sie, von ihrer ursprünglichen Heimat Skandinavien aus, mittlerweile
die ganze Welt erobert haben. Natürlich ist sie in den nordischen Ländern nach
wie vor sehr beliebt.
Die Robustheit und Natürlichkeit der Rasse zeigt sich auch
darin, dass die Kätzinnen ihre Würfe zumeist völlig ohne menschliche Hilfe zur
Welt bringen. Im Durchschnitt bringen sie 5 Kitten zur Welt, es sind jedoch
auch Würfe mit 8 und sogar 10 Kitten bekannt, das ist jedoch eher die Ausnahme.
Die Kitten wiegen bei der Geburt um die 100 Gramm – winzig kleine Lebewesen,
die erst einmal zu stolzen, großen Katzen und Katern werden wollen.

Fantasia of
Nierott-Castle am Tag der Geburt
Wie bereits oben erwähnt, sind sie gute Mütter, die sich intensiv
um ihre Kitten kümmern, sie liebevoll putzen und geduldig alle Spielattacken
ertragen. Katzen, die sich auch außerhalb der Kittenzeit gut verstehen, werden
auch problemlos ihre Würfe gemeinsam aufziehen. Wir haben dies schon einige
Male erlebt. Gegen aufdringliche Besucher werden die Kitten verteidigt – kein
ungewollter Gast darf den kleinen Katzen zu nahe kommen. Auch bei der
„Verteidigung“ der Kitten beteiligen sich oft mehrere Mütter gleichzeitig. Die Katzenmütter verlieren in der Zeit, die sie in der „Kinderstube“
verbringen, oftmals ihr prachtvolles Fellkleid und sehen dann ein wenig
„gerupft“ aus – aber das Fell wächst problemlos nach, sobald sie sich wieder
dem normalen täglichen Leben widmen können
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Der I-Wurf mit Mutter Eyleen im Alter von
1 Woche
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Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Norwegische Waldkatze
als Lebensgefährten auszusuchen, sollte unbedingt einmal einen Züchter-Haushalt
besuchen, in dem gerade Kitten großgezogen werden. Dieser Besuch sollte
natürlich erst nach der ersten Impfung der Katzenkinder stattfinden, um das
Risiko von Krankheitsübertragungen auszuschließen. Auch wir handhaben das so,
da wir jegliche Gefährdung von den Kleinen fernhalten möchten.

Der I-Wurf of
Nierott-Castle im Alter von 2 Wochen
Die Kitten werden frühestens im Alter von 13 Wochen an die neuen „Menscheneltern“ abgegeben. Dann haben sie alle Impfungen und
Untersuchungen hinter sich und von ihren Müttern alles gelernt, was eine Katze
eben so wissen muss.

Der I-Wurf of
Nierott-Castle im Alter von 8 Wochen
Rassetypische Krankheiten / Verhaltensprobleme: Wie bei vielen anderen Katzenrassen ist die HCM (Hypertrophe Kardiomyopathie, eine Erkrankung des Herzmuskels) leider auch
bei den Norwegern eine inzwischen häufiger anzutreffende Krankheit.
Glücklicherweise gehen immer mehr Züchter dazu über, ihre Katzen auf diese
Krankheit hin untersuchen zu lassen (per Ultraschall), um sicher auszuschließen,
dass Katzen, die zur Zucht verwendet werden, diese Krankheit weiter vererben.
Auf vielen Homepages der Züchter kann man auch als nicht so sehr sachkundiger
Interessent schnell sehen, ob diese Vorsorgeuntersuchung durchgeführt wird. Wir
wünschen uns sehr, dass diese Untersuchung noch verbreiteter wird, damit man
auch in Zukunft gesunde Norweger-Katzen bekommt.
Des weiteren sei
noch GSD-IV (Glykogen Speichererkrankung) erwähnt – eine erbliche Erkrankung des Stoffwechsels. Kitten, die
diese Krankheit geerbt haben, kommen entweder bereits tot zur Welt oder sterben
nach sehr kurzer Zeit, oft schon nach wenigen Stunden. Kitten, die die frühe
Phase überleben, haben im allgemeinen nur eine Lebenserwartung von ca. 1 Jahr.
Eine grauenhafte Vorstellung für jeden Katzenliebhaber, denn 1 Jahr ist nun
wirklich eine zu kurze Lebensspanne. Aber auch hier gibt es entsprechende Untersuchungen,
mit denen man sicher feststellen kann, ob eine Katze ein Trägertier ist, das
dann nicht mehr für die Zucht eingesetzt werden kann.
Nicht unumstritten ist
die reine Weißzucht. Wie bei allen Tieren mit einem hohen Weiß-Anteil,
ist auch bei den Norwegern die Gefahr der Taubheit groß. Sollen weiße Katzen
zur Zucht eingesetzt werden, ohne dass das Damokles-Schwert „Taubheit“ ständig
über dem Züchter schwebt, sollte unbedingt ein audiometrischer Test
durchgeführt werden. Niemals sollte eine weiße Katze mit einer Katze verpaart
werden, die auch einen hohen Weißanteil besitzt, weil dadurch die Gefahr der
Taubheit stark ansteigt. Vor einiger Zeit haben wir nun auch eine "Schneeflocke"
in unsere Zucht geholt.
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Mit dem audiometrischen
Test kann zweifelsfrei festgestellt werden, ob die Katze hörend ist oder nicht.
Auch hierbei kann man nur an alle Züchter appellieren, diese Untersuchung auf
jeden Fall durchführen zu lassen.
Zum Thema Verhaltensprobleme
möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass eine Einzelhaltung nicht zu
empfehlen ist. Die Norwegische Waldkatze braucht Gesellschaft kätzischer Art –
diese kann der Mensch beim besten Willen nicht ersetzen.
Fazit: Es bleibt zu hoffen, dass diese schöne, robuste und
naturnahe Rasse erhalten bleibt und nicht durch immer neue Modetrends zu stark
verändert wird. Wir werden auch weiterhin alles tun, um gesunde, kräftige
Norweger zu züchten, die ihren neuen Dosenöffnern als vierbeinige
Schnurrmaschinen soviel Freude bereiten wie das bei den bisherigen Würfen der
Fall ist.

Aragon
of Nierott-Castle, lebt bei Fam. Leisner, geb. 23.04.06, black-tabby mackerel
© Petra Leisner für Nierott-Castle, im April 2009
Dieses Rasseportrait wurde erstellt
von Petra Leisner, bei ihr leben 3 unserer Norweger. Sie
besitzt unser erstgeborenes Kitten "Aragon of Nierott-Castle"
( Bekannt von "Aragons
Tagebuch" ) sowie "Careful
of Nierott-Castle" und als ( bisher ) letztes Nierott
Kätzchen "Einstein of Nierott-Castle"
Schauen Sie doch einmal
auf ihrer Liebhaberseite vorbei ! 

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