Asrael & Atreju´s Tagebuch

   Asrael & Atreju´s Tagebuch   
geschrieben von Ingvild Brodersen
......vielen lieben Dank für dieses liebe Feedback



 Teil
11 - 20

NEUE EINTRÄGE IMMER UNTEN !!!

24.03.2007

  Moin, moin, an euch alle,

Unser 11. Monats-Geburtstag hatte es ins sich, als erste Überraschung brachte der Postbote Aragons Tagebuch. Gutes Timing von unserem Bruder, dass es genau am Geburtstag angekommen ist. Ingvild hat an solchen besonderen Tagen ja auch immer eine Überraschung für uns, meistens was ganz Leckeres, heute gab es unser zweitliebstes Menü, nämlich das Gelbe vom Ei, und dann flüssig! Mmmmh, schnurrrrrr, schmatz, schmatz, das lieben wir, manchmal gibt es das auch unflüssig, also fest, aber so wie heute, das ist uns am liebsten. Aber am aller-, allerliebsten haben wir Tunfisch, den hat Ingvild uns für nächsten Monat versprochen, dann werden wir ein Jahr alt, und das wird gefeiert, hat sie gesagt!  

Haben seit dem letzten Jubeltag auch schon wieder Tolles erlebt. Wir haben jetzt nämlich einen Katerfreund und das kam so:

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Morgens nach unserem ausgiebigen Frühstück sind wir in unser Außengehege gegangen, nachsehen, was da so los ist. Und dann saß er da, dieser große, schwarze Kater, mitten in Ingvilds Kräuterbeet. Er hat uns natürlich auch gleich gesehen und dann haben wir uns erst mal eine ganze Weile angestarrt, so von wegen „schau mir in die Augen Kleines“ und so! Später ist er dann einige Meter dichter gekommen, da konnten wir ihn noch besser begutachten und plötzlich saß er ganz dicht vor uns. Wir haben uns dann ein wenig unterhalten, d. h. er hat eigentlich die ganze Zeit geredet, war ziemlich mitteilungsbedürftig der Schwarze, hat wohl sonst keinen, der ihm zuhört. Na, ja, was soll’s, wir hatten Spaß daran. Ingvild ist dann zur Arbeit gefahren und Detlef hat sich ins Büro verzogen. Alles, was dann passierte, ist unser Geheimnis und wird es auch immer bleiben, da lassen wir unsere Dosies rätseln, aber mit ihren Vermutungen (durch die Tür geschlüpft beim Post reinholen) liegen sie gar nicht so verkehrt. Mittags kam Ingvild von der Arbeit, Filou sitzt drinnen auf der Fensterbank, ich sitze  draußen im Außengehege auf dem Sims und auf einem Ausguckplatz im Gehege sitzt ganz gemütlich der große, schwarze Kater. Wir haben uns prima verstanden, war toll, mal Besuch zu bekommen. Leider ist er dann wieder verschwunden, als Ingvild ihm die Tür vom Außengehege aufgemacht hat.  Wir haben gehofft, er würde mal wieder vorbei kommen. Hat zwar ein paar Tage gedauert, aber er ist wieder gekommen, hat sich zu uns auf das Sims gesetzt und dann ging das Gequatsche von ihm wieder los. Hat viel zu erzählen, der Bursche, aber darüber reden wir natürlich nicht, das bleibt unter Katerfreunden.

Wir müssen mal mit unseren Dosies reden, ob wir den Schwarzen zu unserem Einjährigen nicht zu einer flotten Kater-Geburtstagsfete einladen können, das wär’s doch! Oder vielleicht zu einem Katerfrühstück  (grins)? Mal sehen, was sich machen lässt, mit der richtigen Taktik (umschmusen und vollschnurren) klappt das bestimmt.

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Jetzt müssen wir mal sehen, ob Ingvild uns nicht was aus Aragons Tagebuch vorlesen kann,  so gemütlich auf der Couch, Ingvild mittendrin, Filou ist schon mal los, den besten Platz sichern, ich muss hinterher!

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Bis neulich, viele Grüße an euch alle

von Merlin und Filou

 

 

23.04.2007

 

 Halli hallo, was für ein Tag!!

WIR haben Geburtstag! 

Wow, das ist schon eine tolle Sache, so ein Geburtstag. Das Geburtstagsfrühstück heute morgen, Leute, das war einsame Spitze! Tunfischtörtchen, dekoriert mit Crunchies und ein Licht obendrauf für unser erstes Jahr (keine Bange, das war mit Batterielicht).

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 Dann haben wir noch Geschenke bekommen, jede Menge Fellmäuse, schöne große,  und eine davon mit Stimme, die hab ich mir gleich gekrallt und Merlin Bescheid gegeben, dass die erst mal mir gehört!  Eigentlich sollte es ja keine Geschenke mehr geben, denn vor ein paar Tagen kam ein großes Paket an, mit all den leckeren Sachen, die wir immer zu futtern bekommen. Die wurden ja auch alle schön in den großen Schrank gepackt, aber eine Tüte wanderte in den Schrank, der oben in unserem Zimmer steht. Abends gingen Ingvild und Detlef dann weg und wir waren so gespannt, was da wohl im Schrank war. Hat eine ganze Weile gedauert, bis wir die Tür aufbekommen haben, aber es hat dann doch geklappt und gleich vorne an lag eine Tüte mit lauter schnuckeligen Fellmäusen. Wir lieben Fellmäuse, müsst Ihr nämlich wissen. Die haben wir dann erst mal aus der Tüte befreit, die Armen, und dann haben wir mit ihnen gespielt. Das haben die richtig gut gefunden, waren echt froh, aus dieser engen Tüte befreit zu werden.  Unsere Dosies haben sich natürlich sehr gewundert, wie wir da rangekommen sind, wird nicht verraten, Norweger sind schlau, sehr schlau, und verschwiegen.

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Mäusediebe haben sie uns dann genannt, dabei waren wir vor einiger Zeit noch Hühnerdiebe, weil wir vom Ostereierteller die gebastelten Hühner geklaut haben und verstecken wollten. Die haben so schöne Federn, darauf fahren wir voll ab. Merlin hat dann noch einige Male versucht die Hühner, die auf der Küchenfensterbank stehen, zu klauen, aber Ingvild hat das leider immer gemerkt und ihm die Hühner wieder abgenommen bevor er in seinem Versteck war. Wir warten auf nächstes Jahr, vielleicht sind die dann wieder da und dann machen wir einen neuen Versuch.

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Ich hab gehört, dass Aragon einen Ausbruchsversuch gestartet hat, der nicht geklappt hat, dazu kann ich nur sagen, ich hab zwei gestartet, haben auch nicht wirklich  geklappt, aber immerhin, ich war schon draußen!

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Ingvild hat sich so richtig erschreckt, beim ersten Versuch war sie sauer auf ihren Sohn, beim 2. Mal war sie  sauer auf mich, glaub ich, so eine Gardinenpredigt wie Aragon musste ich mir auch anhören, aber ich hab mich dann gleich wieder an sie rangeschmissen und tüchtig geschnurrt und geschmust und dann war alles wieder gut.. Natürlich hab ich die Gelegenheit wahrgenommen, als Ingvilds Sohn die eine Tür nach draußen nicht richtig zu gemacht hat. Das Angebot konnte ich mir nicht entgehen lassen. Aber Ingvild hat das schnell gemerkt und mich gleich wieder reingeholt. Beim zweiten Mal kam sie von draußen durch die Haustür, und weil ich sie gehört habe, hab ich an der Tür gelauert und haste nicht geseh’n, wie der Blitz bin ich durch die Beine und ab in die Büsche. Aber auch hier war sie geschickt, hat mich doch gleich gelockt und zack, ein Griff ins Fell und da hatte sie mich. Dabei wollte ich doch nur mal ohne Leine spazieren gehen, vielleicht hätte ich ja auch mal den Schwarzen besucht, oder ich wär’ mal zu Punky, der Knurrkatze von unten gegangen. Ingvild meint, sie hätte jetzt meinetwegen ein paar graue Haare mehr, das verteuert den Frisör und das wird mir vom Futtergeld abgezogen. Na, darüber reden wir noch!

Wir mussten heute mal wieder Fotomodel spielen, echt nervig diese Sitzungen, musste wohl sein, weil Ingvild aktuelle Geburtstagsfotos brauchte. Aber diesmal war es gar nicht so übel, weil wir die „1“ im Hintergrund an der Wand dann aufessen durften, die war aus unseren Lieblings-Sticks. War eine gute Idee von Ingvild, sollte sie sich mal merken für’s nächste Mal.

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So, das war’s für heute, mal sehen, was noch alles so an unserem Geburtstag passiert, erst mal muss ich mich jetzt um Merlin und meine Maus kümmern.

Wir grüssen euch alle in Nierott-Castle, heute ganz besonders Mama und Papa,

bis bald

euer Filou und euer Merlin 

 

 

24.05.2007

 Moin, moin,

heute schreibt euch mal wieder euer Merlin.

Die Nachrichten aus Gettorf überschlagen sich ja fast, schöne und traurige. Wir haben uns so über unsere „ganzen“ Geschwister gefreut, aber die Nachricht, dass Calypso es nicht geschafft hat, hat uns doch sehr traurig gemacht. Wir freuen uns aber ganz doll über unsere Schwestern, wir -  ihre großen Brüder - sind super stolz!

Ich bin der Meinung,  eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Cinderella und mir besteht schon, also diese Knickohren, genau wie ich damals!! Bitte sagt Cinderella unbedingt, dass diese Peinlichkeit irgendwann verschwindet und sie dann ebenso hübsche Ohren bekommt wie ich!!

Zur Zeit trainieren wir Fliegen fangen, es steht 4:1 für Ingvild. Aber es ist sooo ungerecht, wenn wir hinter einer Fliege her sind, dann heißt es gleich „Vorsicht, der Spiegel, nicht daran hochspringen!“ oder „Merlin, nicht auf die Fensterbank, lass das lieber!“ Ja, wie soll man dann in Ruhe Fliegen fangen, frag ich mich. Neulich hatte ich so eine große Chance, die Fliege saß am Küchenfenster, ich auf den Stuhl und  mit einem Satz auf die Fensterbank. Die drei Vasen, die mir im Weg standen, hab ich dann gleich so ca. ½ m weitergeschoben, passte gut, dass die Fensterbank so glatt ist, musste doch eine gute Sprungposition haben, aber da wurde es mir schon wieder vermiest „Merlin, NEIN!“ Tja und dann war die Fliege weg und ich musste runter und mir eine neue suchen. Ingvild hat es da einfacher mit ihrer Fliegenklatsche, da sagt keiner „Nein!“

Für ein paar Tage war Ingvilds Freundin zu Besuch, ha, war das lustig! Ute hat ihre Zimmertür aufgelassen, damit wir nachts auch mal bei ihr vorbeischauen können. Na ja, und da haben wir dann auch ausprobiert, ob sie kitzelig ist und wo unter der Decke die Füße sind, so das volle Testprogramm eben, hat auch den einen oder anderen roten Streifen gegeben, sie fand nicht alles so lustig wie wir und hat sich beschwert, dass wir morgens um vier solche Aktionen durchführen, aber das ist doch gerade das Tolle daran, nur das können Menschen ja nicht verstehen, wie so vieles nicht. Wie sagt Aragon immer: „Menschen eben!“

Wir haben auch ein neues Spiel erfunden, ha, das ist toll: Eiswürfel-Kicken! Wenn unsere Dosies sich Eiswürfel aus dieser Maschine aus ihrem Kühlschrank holen, sitzt Filou immer auf der Lauer, manchmal fällt ja einer runter und dann schnappen wir uns den und dann geht die Post ab. Brrr, wenn man zu lange daran schleckt, ist das ganz kalt und die Pfote wird auch kalt beim Festhalten, aber das machen wir ja nicht, wir schießen den Eiswürfel quer durch die Räume, macht irre Spaß und klackert so schön! Aber etwas merkwürdiges hat dieser Würfel schon an sich, zwischendurch spielen wir mal was anderes und dann finden wir den nicht mehr wieder, da ist nur noch ein nasser Fleck, schon komisch.

So, jetzt muss ich dringend mal wieder draußen nach dem Rechten sehen, ist viel los im Garten zur Zeit, jede Menge von diesen schwarzen Amseln, die sich immer auf der sicheren Seite fühlen und ganz dicht am Netz vom Außengehege rumhüpfen. Aber eines schönen Tages, dann kommt unsere große Chance, zieht euch warm an, Amselvolk!

Viele liebe Grüße an euch alle

von Merlin und Filou

 

 

24.06.2007

 Moin, Moin, euch allen,

ach, wisst ihr, das Leben ist sooo schön, draußen im Gehege liegen und den Garten beobachten, oder auch mal auf der Loggia faulenzen, macht besonders abends Spaß, da braucht man sich die Liege nicht mit  Ingvild zu teilen, hat die ganz für sich! Außerdem gibt’s dann viele Flatterdinger, Falter glaub ich heißen die, die schwirren da immer so rum und die versuchen wir natürlich zu fangen. Das kann auch schon mal hoch hergehen, wenn die Falter nicht gleich zu kriegen sind, müssen wir auch schon mal über Tisch und Stühle  toben, um die zu fangen. Aber bisher ist noch kein Schaden entstanden, Glück gehabt, gibt sonst bloß wieder eine Gardinenpredigt!

Die hatten wir erst  neulich ,so mit allem drum und dran, als Ingvild bemerkt hat, dass wir auf der Loggia den Wasserschlauch zum Blumengießen etwas „perforiert“ hatten, haben mal eben einen Sprühschlauch daraus gemacht. Im Garten haben die ja auch solche Schläuche, warum nicht auch oben auf der Loggia? Aber nein, da war das natürlich wieder mal nicht erwünscht, was wir in mühevoller Arbeit hergestellt haben, typisch Menschen eben!

Das mit dem Fliegenfangen haben wir auch hinbekommen, wir jagen die jetzt gegen das große Loggiafenster und drücken sie dann platt, muss Ingvild eben öfter mal die Fenster putzen. Neulich Abend habe ich eine Mücke im Wohnzimmer gejagt, wollte den Beiden  mal zeigen, wie ein Waldkater das macht.  Im Eifer des Gefechts bin ich dann auf ein Regal im Schrank gesprungen, leider fielen dann die Bücher runter, so eins nach dem anderen, “Dominoeffekt“ meinte Ingvild, wow hat das gepoltert!!! Die Mücke war dann leider weg und Ingvild durfte die Bücher wieder aufstellen, aber sie hat nicht geschimpft, nur laut gelacht! Hoffentlich nicht über mich!

Ja, und dann muss ich euch noch erzählen, dass ich auch Licht anmachen kann. Filou und ich machten unsere abendliche Verfolgungsjagd, das geht dann schon so ziemlich heiß her, treppauf und treppab, polternd wie eine ganze Schulklasse meinen unsere Dosies, durch das ganze Haus, sozusagen die Formel 1 für Norwegische Waldkater. Dabei kam Filou mir irgendwie in die Quere und ich bin dann, auch, typisch für unsereiner, ganz elegant über ihn rüber, mal eben an der Wand hoch und neuen Schwung für den Absprung geholt. Dabei traf ich dann den Lichtschalter und es wurde hell im Raum. Tolle Sache, meinte Ingvild, ob ich denn das Licht jetzt auch wieder ausmachen könnte. Aber auf Befehl tu ich das ja schon gar nicht und außerdem war ich dann auch müde und musste mich ausruhen.

Das muss ich jetzt aber auch mal wieder, strengt ganz schön an, das Schreiben. Mir ist gerade aufgefallen, dass ja eigentlich Filou dran gewesen wäre mit Schreiben. Diese faule Socke hat gar nichts gesagt, mich einfach schreiben lassen, na, Bruder, das merk‘ ich mir! Werde mir jetzt ein bequemes Plätzchen für ein schönes Schläfchen suchen.

Bis bald – Grüße an alle in Nierott-Castle –

euer Merlin

und euer Filou

 

 

02.08.2007

 Hallo und Moin, Moin aus Mildstedt,

heute ist ja ein ganz besonderer Tag, heute, am 2. August 2007 leben wir genau ein Jahr hier bei unseren Menschen in Mildstedt. Der Anfang war so aufregend, zum Glück waren wir zu zweit, das ha es für uns etwas leichter gemacht. Wir haben uns schnell eingelebt und leben gerne hier, sind glücklich und zufrieden. Im Laufe des Jahres haben wir unsere Dosies da hinbekommen, wo wir sie hin haben wollten. Wir mussten da noch etwas Erziehungsarbeit leisten, hat aber gut geklappt, wir sind zufrieden! Wenn es auch noch an dem einen oder anderen Verhalten unserer Menschen etwas zu verbessern gibt, aber das bekommen wir auch noch in den Griff.

Da wären zum Beispiel die Schlaf- und Wachzeiten, das ist ein großer Kackpunkt. Wir haben morgens so zwischen 4 und 5 Uhr ausgeschlafen, möchten dann gerne unseren Menschen mitteilen, was wir so geträumt haben, aber sie sind da leider nicht zu einem Gespräch aufgelegt, und Spielen ist überhaupt nicht drin. Da kann man noch so oft unter die Decke langen und nur so ein gaaaanz bisschen mit den Krallen streicheln, nix zu machen. Wenn wir uns dann mit uns selber beschäftigen, also unsere morgendliche Joggingrunde starten,  durch’s Zimmer, den Flur, Treppe runter- und wieder raufjagen usw., ist auch nicht gut, sie fühlen sich dadurch wohl gestört. Gut, wir sind manchmal nicht ganz leise, flüstern klappt auch nicht so richtig und wir nehmen nun mal gerne die Abkürzung, auch wenn es durch’s Bett geht! Das ist ein Punkt, an dem wir dringend arbeiten müssen, es wird aber schwer werden, fürchte ich, da gehen die Meinungen doch sehr weit auseinander!

Aber wie schon gesagt, ansonsten ist es prima hier! Wir haben unsere Lieblingsplätze erobert, Detlef musste seinen Fernsehsessel abtreten, meistens liegt da jetzt mein Bruder Merlin drauf und auch die Liege auf der Loggia ist nicht mehr alleiniger Ruheplatz von Ingvild, nein, wir haben da auch unsere Ansprüche erhoben. Im Büro habe ich mich breit gemacht, der Schreibtisch gehört meistens mir, na gut, manchmal muss ich den Platz räumen, wenn Ingvild arbeiten muss, dann gehe ich widerwillig zur Seite, man ist ja nicht so. Den Schreibtischsessel besetze ich auch schon mal, Ingvild hat ja dann noch die Alternative, sich einen anderen Stuhl zu nehmen (echt, macht sie auch) oder wir teilen uns ihren!

 

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Ich will ja nicht petzen, aber Merlin übertreibt es manchmal, denke ich. Er sitzt gerne im Außengehege, auch im Dunkeln. Wenn unsere Menschen dann schlafen gehen wollen, rufen sie uns rein, falls wir nicht schon irgendwo drinnen einen schönen Platz gefunden haben. Aber Merlin, nein, der kommt nicht rein, der sitzt vor der Klappe und lacht sich einen in seine Schnurrhaare. Das sitzt der aus, da kann er gelockt werden mit den schönsten Leckerlies, der kommt nicht rein. Tja, und dann muss Ingvild im Dunkeln raus, das Gehege aufschließen und ihn auf dem Arm ins Haus tragen, das findet er gut! Das gleiche Spielchen macht er übrigens auch, wenn unsere Dosies zur Arbeit müssen oder wegfahren wollen. Merlin sitzt vor der Klappe und denkt nicht dran, rein zu kommen. Und dann, siehe oben.

Tja, ihr seht, es geht uns gut, wir haben hier alles und alle voll im Griff.

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Wir haben gehört, dass unser Bruder Aragon bald Verstärkung von Careful bekommt, haben wir uns darüber gefreut. Dann geht da auch bald die Post ab, noch mehr, als bis jetzt! Wir sind gespannt auf die Berichte.

So, das war’s mal wieder von uns aus Mildstedt. Werde jetzt mal meinen Bruder suchen und unser Servicepersonal an die fällige Mahlzeit erinnern.

Grüße an euch alle in Nierott-Castle –

euer Filou

und euer Merlin

 

 

 

21.10.2007

 Moin, Moin,

 

heute melden sich mal wieder die beiden Schnurrmaschinen aus Mildstedt.  Wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann, geht es uns prima. Wir genießen die letzten warmen Strahlen der Oktobersonne auf einem unserer Lieblingsplätze. Ab und zu, wir finden viel zu selten, nimmt  Ingvild uns an der Leine mit in den Garten. Es gibt so viele interessante Ecken zum Beschnuppern dort, mittlerweile kennen wir ja auch die Stellen, wo die Frösche sich verstecken, aber da will Ingvild nicht mit uns hin, sie zieht uns immer weg, verstehen wir gar nicht, wir wollen doch nur mit denen spielen! Beim letzten Mal sind wir richtig toll geklettert, hat echt viel Spaß gemacht, bis ich dann irgendwann einen zu dünnen Ast erwischt habe und abgeschmiert bin. Außer einem gehörigen Schrecken ist mir aber nichts passiert, nur Ingvild hat sich dabei irgendwie mit der Leine böse an der Hand verletzt, aber das ist nun auch schon wieder verheilt und vergessen.

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Hier wird tüchtig umgeräumt, ist das ein Hin und Her. Ingvild bringt all die Blumen von unserer Loggia ins Gewächshaus, sieht jetzt richtig kahl aus, die Liege kommt auch noch weg, haben wir gehört, das geht ja wohl gar nicht,  wo sollen wir denn unser Schläfchen auf der Loggia halten??? Alles wird für den Winter vorbereitet, wir sind auch schon dabei, unsere Winterkleidung anzulegen, obwohl es in der Sonne noch so herrlich warm ist, aber abends, wenn wir draußen im Außengehege die Igel beobachten und auf Frösche warten, dann gibt’s schon mal kalte Pfoten, die wärmen wir uns dann bei Ingvild unter der Decke oder an ihren Füßen wieder auf.

Heute haben wir mit Ingvild Kürbisfiguren auf die Fensterbank gestellt, die im Dunkeln leuchten und ganz fürchterlich grinsen.  Ich bin immer die Trittleiter hoch, um ganz genau zu beobachten, wie Ingvild den großen Leuchtkürbis ins Fenster hängt, mit meiner Hilfe hat sie es dann geschafft, dass er gerade hängt. Alles für „Happy Halloween“ sagt sie, na ja, sieht eher gruselig als happy aus!

Filou ist ja eher der „Schreibtischtyp“. Er sitzt oft bei Ingvild auf dem Schreibtisch, döst da vor sich hin oder „korrigiert“ mal eben das Geschriebene. Ingvild will ja für uns eine neue Homepage bauen und übt schon mal, aber so richtig was Tolles ist da noch nicht rausgekommen. Vielleicht sollten wir da mal helfend eingreifen, sonst wird das nie was, ist ja schließlich unsere HP, um die es da geht.

Na egal, jetzt scheint draußen die Sonne und wir werden uns noch mal auf die Loggia begeben und die Liege für ein Schläfchen nutzen, bevor uns die weggenommen wird.

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Euch allen in Nierott-Castle „Happy Halloween“ und viele liebe Grüße von

Merlin und Filou

 

 

 

05.04.2008

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Moin, moin, an euch alle,

Ihr glaubt es nicht, aber wir waren in Urlaub auf Fehmarn, bei unseren Halbschwestern, Anne und Peter sind nach Norwegen gefahren, und Ingvild hat ihr Haus gehütet und sich um Belisha und Bhayana gekümmert, damit sie nicht so alleine sind.

Aber der Reihe nach, ich, Filou fang mal an zu erzählen:

Unruhig wird es bei uns zu Hause, die olle Transportbox wird wieder hingestellt, eine ganz neue Box kommt dazu, wir wundern uns schon sehr, was das wohl soll. Nach ein paar Tagen heißt es auf einmal: „Jungs, es geht gleich los, ihr könnt schon mal einsteigen!“ Bitte? Was soll das denn heißen? Ehe ich mich versehe, sitzt mein lieber Bruder Merlin in der einen Box und macht es sich gemütlich. Dann werde ich auch schon in die andere Box geschoben und ab geht es zum Auto. Erst hat es uns mal die Sprache verschlagen, dann geht die Fahrt los und nach einer Weile müssen wir mal unseren Unmut kundtun, nützt aber nichts. Die Fahrt dauert ganz schön lange, aber endlich halten wir an und werden ausgeladen. Alles riecht so unbekannt. Merlin ist ganz durcheinander, will gar nicht aus der Box, als die aufgemacht wird. Dann aber ganz mutig raus und schwupp ab unter das Bett, ich hinterher. Nach einer Weile trau ich mich dann mal hervor, muss ja sehen, wo wir jetzt sind. Ingvild und Detlef sind auch da, da fällt mir schon ein Stein vom Herzen. Jetzt erkundige ich erst einmal die Räume, aha, unser Klo hab ich schon gefunden, riecht wie zu Hause, und dann entdecke ich in der einen Ecke vor dem Fenster unsere heiß geliebte Kratztonne! Merlin traut sich nicht unter dem Bett hervor, er will sicherheitshalber lieber noch da drunter bleiben, da kann Ingvild rufen und locken, nein er traut sich nicht!

Die Nacht hab ich mit Merlin zusammen unterm Bett verbracht, kann meinen Bruder doch nicht alleine lassen. Ab und zu bin ich dann mal durch die neue Umgebung gegangen und hab mir alles erschnüffelt. Na ja, gar nicht so schlecht, schöne Fenster mit toller Aussicht, und wenn unsere beiden Halbschwestern draußen auf der Terrasse sind, kann ich sie von hier oben beobachten, klasse! Ich versuche dann, Merlin zu überreden, auch mal einen Blick zu riskieren, er traut sich dann auch kurz, nur wenn dann ein unbekanntes Geräusch zu hören ist, oder die Tür aufgeht, verschwindet er wieder unterm Bett.  Abends dann hat er sich endlich eingelebt, er spielt wieder mit mir und kuschelt mit Ingvild. Endlich alles wieder in Butter. Jetzt machen wir Urlaub!!

So jetzt übernehme ich, Merlin,  mal die Tastatur, bevor Filou noch einen Krampf in der Kralle bekommt.

Ja, das ist schon aufregend für uns. Am 3. Tag packt Ingvild dann unsere Leinen aus. Juhu, wir gehen in den Garten! Aber als sie dann die Tür aufmacht, ist wieder alles so unbekannt, es riecht so fremd und uns ist das alles nicht geheuer. Aber schließlich gehen wir dann doch mit, durch den Flur, durchs Esszimmer nach draußen auf die Terrasse. Hier werden wir von der Leine gelassen und können alles erkunden. Es riecht nach B&B und wir haben viel zu schnuppern, dann sind da noch jede Menge Vögel, die über das Netz fliegen und sich dicht davor niederlassen, die wissen ganz genau, dass sie auf ihrer Seite vom Netz vor uns sicher sind! Und dann diese Monster von Elstern, dick und fett und riesig, kommen ohne Scheu ganz dicht an uns ran. Bei uns zu Hause im Garten sind auch manchmal Elstern, aber nicht so viele, nicht so große und dicht ran trauen sie sich schon gar nicht! Ach, ist das ärgerlich für uns, da hinter dem Netz zu sitzen, so nach dem Motto: „Nur gucken, nicht anfassen!“

Von jetzt an bringt uns Ingvild zweimal am Tag auf die Terrasse, nach ein paar Tagen brauchen wir die Leinen nicht mehr.  Durch die Fensterscheibe sehen wir B&B, ach sind die hübsch, Nierotter eben. Wir beobachten uns gegenseitig, würden ja zu gerne mal zusammen mit denen spielen, aber Ingvild möchte das lieber nicht, sie traut dem Frieden nicht. Eines Tages können wir uns mal näher beschnuppern, so unter dem Türspalt hindurch. Vor Aufregung hat dann irgendwer von uns Vieren angefangen zu fauchen, dann haben wir mal eben alle gefaucht und das wars dann mit Kennenlernen, auch hier heißt es dann „Nur gucken, nicht anfassen!“

Nach 2 Wochen findet Filou, dass jetzt genug ist, er möchte wieder nach Hause. Der Platz zum Toben mit mir reicht uns nicht, so langsam fangen wir an, uns zu langweilen und Filou beginnt, mit Ingvild darüber zu diskutieren, vorwiegend nachts, was sie nun überhaupt nicht toll findet.  Zwischendurch besucht uns dann immer mal wieder Detlef und eines Tages ist auch Ingvilds Kamera wieder da, die war zur Reparatur und jetzt geht es wieder los mit Fotos machen. Das nervt Filou so richtig, das ist nicht sein Ding, sich hinsetzen und posieren. Über 100 mal hat Ingvild fotografieren müssen, bis sie ein Foto von ihm hatte, so wie sie ihn haben will. Er stellt sich ja auch manchmal an, ich hab da keine Probleme, dann bin ich schneller damit durch. Ich hab gehört, die Bhayana soll Filou noch übertrumpft haben, die wollte auch nicht posieren. Schließlich hat Ingvild dann doch von uns allen die gewünschten Fotos, das Ergebnis: „Die Viererbande“. Ist doch gelungen, oder?

Eines Morgens wird es dann wieder unruhig, Koffer und Taschen rausgeholt, Ingvild fängt an zu packen. Die Boxen stehen wieder im Zimmer, wir sind skeptisch, was da jetzt wohl passieren soll. Sicherheitshalber sind wir ganz ruhig, legen uns hinten auf das Bett und beobachten aus sicherer Entfernung, was da so vor sich geht. Dann ist Detlef wieder da, holt die Sachen aus dem Zimmer und dann müssen wir wieder „einsteigen“. Diesmal bin ich nicht so doof und steig da freiwillig rein, nein, Ingvild muss mich schon reinschieben. Dann geht die Fahrerei wieder los und wir teilen auch dieses Mal wieder unseren Unmut mit. Aber irgendwann werden wir müde und schlafen und dann sind wir auf einmal wieder zu Hause. Ingvild macht die Boxen auf und nichts wie raus da, ab durch die Klappe in unser Außengehege! Ach, ist das schön! Bis spät abends schauen wir uns im Haus um, alles noch beim Alten, dann suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und schlafen tief und fest und träumen noch einmal von Belisha und Bhayana.

Das war alles sehr aufregend für uns, jetzt müssen wir uns vom Urlaub erholen,

viele Grüße Euch allen in Nierott-Castle

von Filou und Merlin

 

 

 

   .................Fortsetzung folgt !!!!!!!!

  
 Ihr könnt mir auch gerne was in das Gästebuch der Nierotter schreiben, das lese ich abends immer..

 

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